K u r t   G r a h l  -  Kirchenmusiker


Heinrich Schütz "Johannespassion"
"Rhythmisierte" Bearbeitung mit "Continuo-Instrumenten"

Die Juden aber, die, weil es Rüsttag war und die Leichname nicht am Kreuz blieben dem Sabbat über, baten sie Pilatus, dass ihre Beine gebrochen und sie dann abgenommen würden. Da kamen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht, sondern der Kriegsknechte einer öffnete seine Seite mit einem Speer und alsobald floss Blut und Wasser heraus. Und der das gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr und derselbige weiß, dass er die Wahrheit sagt, auf dass ihr glaubet. - Denn solches ist geschehen, dass die Schrift erfüllet würde: Ihr sollt an ihm kein Bein zerbrechen. Und abermals sagt eine andere Schrift: Sie werden auf den blicken, in welchen sie gestochen haben... - So sehr hat Gott die Welt geliebet, dass er seinen eingebornen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben in Christus, unserm Herrn.

Das Klangbeispiel stammt aus dem Mitschnitt der Karfreitagsliturgíe in der Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig im Jahre 2003, und Sie hören den "neu hinzu-komponierten" Teil von der Kreuzesabnahme und den Schlusschor, wobei dem Schützschen Eingangschor der Text "So sehr hat Gott die Welt geliebet" (Joh 3,16) unterlegt wurde. Zusammen mit Hans-Georg Pachmann singt der Kammer-Chor der Gemeinde, begleitet von Musikern, die auf historischen Instrumenten spielen.

Falls das Klangbeispiel nicht zu hören, bitte anklicken:   
 Heinrich Schütz: "Johannespassion"  Bearbeitung

Im Werkverzeichnis findet sich diese "Gemeinschaftsproduktion" von Heinrich Schütz und Kurt Grahl unter  IV.d.

Startseite    Werkverzeichnis    Klangbeispiele