K u r t   G r a h l  -  Kirchenmusiker


aus „Lobe den Herren“

Text: Lothar Zenetti - Versuch eines Lobliedes
4stg.Chor, 2Querflöten, 2Violinen, Trompete, Tasten- und Bassinstrument

300 Jahre nach Joachim Neander wird in Text und Musik ein "Zeitsprung" versucht: Was und wofür und wen und wie loben wir heute? Fragen, denen sich jeder Glaubende einmal stellen sollte, vor allem, wenn er dieses Lob singend zum Ausdruck bringen möchte. Die Komposition versucht den Spagat zwischen der prächtigen Melodie - immerhin widmete kein Geringerer als J. S. Bach ihr eine seiner großartigen Choralkantaten – und den "nagenden" Fragen unserer Zeit. Die Instrumentation ist ganz dem Barock verpflichtet, die "Tonsprache" orientiert sich eher an einer "gemäßigten" Moderne und versucht beides miteinander zu verbinden. Am Ende bleibt – trotz und vielleicht auch wegen aller Fragen - das Lob....

Lobe den Herren, den mächtigen... Aber wer tut das schon, sagt doch, wer lobt denn heute noch, wer rühmt und überhaupt, wer vermag das noch: loben, bewundern, preisen; und gar noch den König der Ehren...?

Text: Lothar Zenetti

Bitte anklicken, falls das Musikbeispiel nicht erklingt:   
Lobe den Herren

Die Komposition ist im Werkverzeichnis unter III. b aufgeführt.


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